Play Fair. Wear Fair.

Unsere Einstellung
Ganz nach dem Motto "Play Fair. Wear Fair." wählen wir bei Vereinsfieber unsere Textilien aus. All unsere Shirts sind mit einem Siegel der "Fair-Wear-Foundation" ausgezeichnet. Damit tragen wir unseren sicherlich kleinen, aber dennoch wichtigen Teil zur Fair-Wear-Politik in der Textilindustrie bei. Wir sind überzeugt davon, dass wir auch hier auf einem absolut modernen und zeitgemäßen Weg sind. Immer mehr Menschen legen Wert darauf, dass ihre Kleidung unter gerechten Umständen proudziert wird - gut so.

Auch die Medien berichten immer mehr über tragische Unglücke in fernöstlichen Textilfabriken, z.B. von Bränden oder Gebäudeeinstürzen in Bangladesch. Verschiedene TV-Magazine decken die menschenunwürdigen Zustände und Ausbeutung der Arbeiterinnen und Arbeiter in den Fabriken auf, zeigen welche Textildiscounter und Modelabels zu ihren Gunsten und ohne Rücksicht auf Verluste produzieren. So gelingt es auch zukünftig hoffentlich, dass sich immer mehr Labels und Kunden der Fair-Wear-Verantwortung stellen.

Was/wer ist die Fair-Wear-Foundation?
Rund 70 Unternehmen aus Deutschland, Österreich, Belgien, den Niederlanden, Schweden, China, Großbritannien und der Schweiz sind mittlerweile Mitglied der Fair-Wear-Foundation (FWF).

Kontrolle der Fabriken
Für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie kämpft sie in Bangladesch, Bulgarien, China, Indien, Litauen, Mazedonien, Polen, Portugal, Rumänien, Thailand, Tunesien, Vietnam, in der Türkei und in der Ukraine.

Ziele
Konkret fordert die Organisation acht soziale Mindeststandards, die sich an den Richtlinien der International Labour Organisation (ILO) orientieren:

- keine Zwangsarbeit
- keine Diskriminierung
- keine Kinderarbeit
- Versammlungsfreiheit und Recht auf Tarifverhandlungen
- Existenzlohn statt Mindestlohn
- keine exzessiven Überstunden
- sicher und gesundheitsunschädliche Arbeitsbedingungen
- rechtlich verbindliche Arbeitsverträge

Kritische Betrachtung der FWF
Die Mitgliedschaft in der FWF gibt keine 100%ige Garantie, dass in der gesamten Zuliefer- und Produktionskette alle oben genannten Sozialstandards erfüllt werden. Ausufernde Arbeitszeiten und zu niedrige Mindestlöhne sind nach wie vor Kernprobleme der gesamten Branche. "Wer FWF-Mitglied wird, verpflichtet sich offiziell dazu, nach unseren Zielvorgaben schrittweise auf die geforderten Standards hinzuarbeiten und die Fortschritte rgelmäßig verifizieren zu lassen" lautet eine Erklärung der FWF.

Wir sind der Meinung, dass ist immerhin ein Anfang und besser als jedes 3€-Shirt vom Billig-Discounter!